Privathaushalt im Raum Tengen

Privathaushalt Tengen 27.04.2019

Der Klient berichtet von hörbaren Schritten, Unwohlsein und sich-beobachtet-fühlen, Schattensichtungen. Zudem schlüge sein Hund immer mal wieder scheinbar grundlos an und sein 12jähriger Sohn habe Angst, in seinem neu renovierten Zimmer zu schlafen. Mehrfach sei er nachts ins nebenan liegende Elternschlafzimmer gekommen und habe sich auffällig verhalten. Die Freundin des Klienten habe ebenfalls in der bisher ersten Nacht, die sie in dem Haus verbracht habe, unterhalb des Schlafzimmers Schritte gehört.

Bei dem Haus handelt sich um ein Bauernhaus in Ortslage, dessen Ursprünge in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts liegen. Das vierstöckige Gebäude an das eine ebenso alte Scheune grenzt, die als Werkstatt genutzt wird, wurde in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts und von dem Klienten aufwändig restauriert und ausgebaut. Die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner ist nicht bekannt.

  

Das Ghosthunter Explorer-Team erreichte das Haus am frühen Samstagabend. Bereits bei der Erstbegehung wurde teilweise extreme Strahlung durch Infrarotheizungen und alte Verteilerkästen (einer unmittelbar neben dem Doppelbett des Klienten) festgestellt. Einige K2-Ausschläge blieben aber auch diffus. Der nächste Sendemast befindet sich allerdings oberhalb des Hauses auf einem gegenüberliegenden Berg, daher kann sicherlich eine Strahlung von dort nicht ausgeschlossen werden.

 

 

 

Das Team durfte das gesamte Haus uneingeschränkt begehen. Sunny fühlte sich vor allem im zweiten Geschoss[1] (heute Büro und Wirtschaftsräume) unwohl und beobachtet; dies bestätigte der Klient später: Er habe oft den Eindruck, dass ihn dort jemand beobachte. Peps und Sonja fokussierten zunächst das ausgebaute Dachgeschoss mit den beiden Schlafzimmern und fühlten dort bereits beim ersten Betreten eine Präsenz, die sich ablehnend verhielt. Noch vor dem Aufbau hatte Micha zudem eine Schattensichtung in der Küche. Der technische Aufbau inkludierte folgende Geräte und Bereiche:

DVR-System: Schlafzimmer Vater und Schlafzimmer Sohn (Dachgeschoss), eine Cam filmte in Richtung Küche und eine von der Küche in Richtung Wohnzimmer (beides im 3.OG).  

Movetest Quija-Board: Büro im 1. OG

IR-Cams: Büro, Wirtschaftsküche Richtung Flur mit Lasergrit, Wohnzimmer Richtung Couchgarnitur, zudem Situationsabhängig

Audiogeräte: Wirtschaftsraum 1. OG, Wohnzimmer

Relativ schnell kam es zu Auffälligkeiten seitens des Parascopes, das am Esstisch kurzzeitig ein ähnliches Verhalten wie bei der Klientin in Villingen aufwies, obwohl es keinen Teppich in der Nähe gab. Da hier aber irgendein bisher nicht geklärter technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden kann, schließt das Team einen paranormalen Hintergrund zunächst vollständig aus. Den restlichen Abend über verhielt sich das Parascope wieder „normal“.

Der erste Untersuchungsbereich war das erste OG mit dem Büro und den Wirtschaftsräumen. Außer wenigen diffusen Knackgeräuschen kam es zu keinen Auffälligkeiten, allerdings bekamen Peps und Sunny Kopfschmerzen und Peps außerdem noch Herzrasen und sie spürte einen brennenden Schmerz in der Lunge.

Im Wohnzimmer schlug das Parascope dann aus (siehe Filmsequenz). Bis auf Kälteemfpindungen gab es keine weiteren Auffälligkeiten.

 

 

Das Team splittete sich nun: Peps, Sonja und die Klienten gingen ins Dachgeschoss und dort ins Kinderzimmer, Micha und Sunny ins 1. OG. Im Dachgeschoss schien es zunächst ruhig zu bleiben, doch als Sonja aufgrund eines Gefühls fragte, ob ein Johannes oder eine Johanna anwesend sei, ging das Parascope an und gleichzeitig fiel die Kamera, die Peps in der Hand hielt, aus und ließ sich auch nicht wieder anstellen. Es gibt dennoch eine Aufnahme, da die DVRCam aus dem Schlafzimmer diesen Bereich abdeckte und Sonja außerdem nach der HD-Cam auf dem Kleiderschrank im Kinderzimmer griff. Auffällig war, neben der vermutlichen Reaktion auf die Namensnennung, dass die Leuchtstäbchen 

 

( Als Erdgeschoss wird hier der Keller bezeichnet, der praktisch oberirdisch liegt)

und damit die Präsenz sich nicht in das Kinderzimmer hinein bewegte, sondern bei beiden kurz hintereinander stattfindenden Sequenzen im Bereich Treppe verblieb.

Im ersten OG arbeiteten Micha und Sunny unterdessen mit der Spiritbox und erzielten mutmaßlich (zur Erstellung des Berichtes) auch Ergebnisse, als beide hörten, dass das Team im oberen Bereich des Hauses die Treppe herunterkam. Allerdings stimmte das nicht – das Team oben verhielt sich ruhig.

Zurück im Wohn- und Essbereich meldete sich das Parascope ein paar weitere Male, es kam aber zu keinen weiteren auffälligen Ereignissen, sodass die Untersuchung gegen 2 Uhr morgens beendet wurde.

Dokumentation

 

Ergebnisse:

Diverse EVP

Vorhang bewegt sich, obwohl alle Türen und Fenster geschlossen sind und niemand in der Nähe ist

Bewegungsmelder geht aus unbekannten Gründen an

Das Kabel der auf dem Schrank platzierten HD-Kamera bewegt sich in Richtung Sunny, obwohl sie es nicht berührt

Diverse Schrittgeräusche

Stimmaufzeichnungen unmittelbar neben/an der Kamera, obwohl niemand in unmittelbarer Nähe ist

Vermutliche Anomalie während der Kinect-Aufzeichnung

Spiritbox: „Wie viele Leute befinden sich hier, die wir nicht sehen können?“ – Antwort: „Sieben.“

Spiritus Ghost App:

F: Können Sie Deutsch mit uns reden?

A: Sehr gerne.

F: Mussten Sie sich hier verstecken?

A: Im Wald… warten Sie… bleibt (bald) wieder (lieber) zusammen

F: Aber Sie haben hier gewohnt? Saßen Sie gerne auf dem Kachelofen?

A: Nein, nie… Da hinten…

F: Können Sie uns sehen, oder hören Sie uns nur?

A: Hören… (andere Stimme) Hören

F: Wie sehen Sie uns?

A: Gar nicht…Nur Nebel

Während Micha auffällig in Richtung Küche guckt: „Schau da rein“

F: Sie sind also zu zweit hier?

A: Ja

F: Haben Sie hier zusammen gelebt?

A: Ja

Zwischendrin: Geh weg…. Komm nicht/fahrt los

F: Kommen Sie doch mal hierher an die Tür.

A: Warum?

F: Oder stoßen Sie das Teil hier um…

A: Beweis

Zwischendrin: Geh mit… ich auch

F: Können Sie Namen nennen, die hier anwesend sind?

A: Willi… Georg … (petzend:) … der Thomas

 

Auffällig ist bei obigem Verlauf vor allem, dass die App (die bei uns sehr selten überhaupt im Einsatz ist) bisher keine deutschen Wörter angeboten hat. Sogar die Namen wurden deutsch ausgesprochen. Interessant zudem der genaue Verlauf: Konkrete Antworten auf unsere Fragen, teilweise ohne störende Zwischengeräusche oder es erfolgte sofort nach Fragestellung eine schnelle Antwort. Wir halten diesen Verlauf für interessant genug, um weitere Experimente durchzuführen.

Das Ghosthunter Explorer-Team dank seinem Klienten für die herzliche Aufnahme und die Erlaubnis, das Haus untersuchen zu dürfen. Selbstverständlich stehen wir dem Klienten für weitere Kontaktaufnahme zur Verfügung.