Privathaushalt Raum Bad Saulgau

Privathaushalt im Raum Bad Saulgau

Andrea B. berichtete von Schattensichtungen, sie würde hören, wie jemand die Treppe hinauf und hinunter lief, ihre Tiere würden immer an derselben Stelle „verrückt spielen“, Dinge würden verschwinden und wieder auftauchen, sie habe das Gefühl von „Leere“ oder „Überfüllung“ in der Wohnung, und sie hätte in ihrem Auto „Friedhofsgeruch“ wahrgenommen. Zudem sprach die Klientin davon, dass immer, wenn die Treppe an einer bestimmten Stelle knackte, jemand sterben würde. Auch die Art und Weise wie sie an die Wohnung gekommen sei, wäre äußerst ungewöhnlich gewesen. So hätte sie bei einer Freundin, die die Angewohnheit habe, alte Zeitungen aufzuheben, beim ersten Mal lesen in der Zeitung die Wohnung nicht gefunden, beim zweiten Lesen derselben Immobilienanzeigen in derselben Zeitung ebenfalls nicht; beim Drittenmal hingegen hätte die Wohnung plötzlich dringestanden. Als sie nach dem Umzug wieder in dieselbe Zeitung geschaut hätte, sei die Wohnung wieder verschwunden gewesen. Andrea B.s Tochter hätte ebenfalls Dinge wahrgenommen und erlebt, so z.B. einmal mit der Mutter gesprochen, weil sie geglaubt habe, diese würde vor ihrem Zimmer hin und her laufen. Später hätte sich herausgestellt, dass die Mutter nicht da gewesen wäre. Sowohl Andrea B. als auch ihre Tochter hätten auf regelmäßiger Basis mit dem Quija-Board experimentiert. Eine der Kontaktpersonen wäre ein Mann namens „Vlado“, aber auch die Oma hätte mit ihnen auf diese Weise Kontakt aufgenommen. Andreas B.s Tochter hätte keine Angst; sie wäre hellsichtig, wolle aber mit der ganzen Thematik nichts mehr zu tun haben. Andrea B. hätte mit den anwesenden Seelen vereinbart, dass sie nach 23 Uhr nicht mehr lärmen dürften. Für den heutigen Tag hätte sie ihnen aber ausdrücklich eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Andrea B. würde außerdem auch kommerziell Karten legen. Sie wäre seit frühester Kindheit hellsichtig und hätte mehrfach dem Tod ins Auge geblickt.Von dem Besuch des Ghosthunter Explorer-Teams erhoffe sie sich ihre Wahrnehmungen bestätigt zu bekommen, evtl. sogar mit konkreten Namen der Wesenheiten in ihrer Wohnung.

Treppe und Ecke am Kamin, in der sich die Tiere merkwürdig verhalten haben sollen

Das Team verschaffte sich zunächst einen Überblick. Das Haus, in dem die Klientin wohnt, ist sehr alt und wäre früher eine Mühle oder etwas Ähnliches gewesen. Heute würden drei Parteien in dem sanierten Gebäude wohnen, das sich direkt angrenzend an einen großen Pferdehof befindet. Ebenfalls sehr schnell konnte festgestellt werden, dass das Haus sehr hellhörig ist. Von den Nachbarn in der angrenzenden Wohnung waren Gespräche, Toilettengänge und natürlich Schritte und Gepolter sehr deutlich zu vernehmen.

Im Innern der Wohnung war offensichtlich, dass es sich bei dem Gebäude um ein Fachwerkhaus handelte, denn die Balken waren überall mehr oder weniger sichtbar integriert. Alle Türen, die Küche und Einrichtungsgegenstände waren ebenfalls aus Holz; dasselbe gilt für die Treppe ins Obergeschoss und die Stiege ins Dachgeschoss, das auch wiederum komplett mit Holz verkleidet ist. In allen Etagen waren die Geräusche aus der Nachbarwohnung intensiv hörbar.

Bei den Interviews im Vorfeld wurde bereits das Parascope eingeschaltet und so kam es, dass Micha mit der Cam entsprechend schnell war, als dieses plötzlich reagierte. Die Klientin berichtete, dass die Lichter des Gerätes auffällig dem Weg folgten, die ihr früherer Hund in sein Körbchen zurücklegte.(siehe Dokumentation)

Schließlich ging es an die Arbeit, und das Team baute die Gerätschaften auf. Zum Einsatz kamen:

 

-          das Sandpendel im Bereich Flur an den Kamin angrenzend vor dem die Tiere sich ungewöhnlich verhalten haben sollen

          

-          DVR System 1 im Wohn-/Esszimmer

         

-          DVR System 2 im ersten Obergeschoss, wo die Schlafräume liegen sowie die zweite Cam im Dachgeschoss

         

-          Movetest im ersten Obergeschoss

       

Ein erstes Sit-in im Wohn-/Essbereich verlief ergebnislos. Die Klientin versuchte letztlich, mit Akkordeonspielen die Wesenheiten zu triggern, da laut ihrer Auskunft, „ihre Leute“ die Akkordeonmusik sehr geliebt hätten. Erwähnt seien an dieser Stelle die außergewöhnlichen Akkordenkünste der ehemaligen Weltmeisterin auf diesem Instrument. Leider führte jedoch auch der musikalische Einsatz zu keinem wünschenswerten Ergebnis.

Auch die Sit-In und Aktiv Sitzungen im oberen Bereich des Hauses, sowie ein Alleingang von Micha auf dem Dachboden brachten Keine nennenswerten Ergebnisse für den Bericht der Klientin. Auf der im Dachboden positionierten DVR Cam zeigten sich jediglich ein paar Orbs, die aber Insekten nicht ausschließen.

Dokumentation:

Ergebnisse:

*  Bei der Vorbereitung zur Untersuchung wurde Peps dabei gefilmt, wie sie das Audiogerät H2 überprüfte. In der Analyse taucht im Hintergrund eine Stimme auf, die man nicht den anwesenden Personen zuordnen kann (siehe Dokumentation).

* Micha verbrachte einige Minuten alleine im Dachboden und forderte die Wesenheit auf, zweimal zu klopfen. Vor Ort nahm er nichts wahr, auf der Aufzeichnung ist jedoch eine „Antwort“ hörbar.

* Sonja und Peps hörten im Flur des 1 OG während der Untersuchung eine Stimme, welche sich auch auf den Diktiergeräten befindet. Leider ist die Aufzeichnung sehr leise, sodass abschließend kein Ergebnis als solches verzeichnet werden kann.

Somit konnte das Team leider nicht ganz die gewünschte Aufklärung liefern. Die Klientin meldete sich am Morgen nach der Untersuchung mit der Mitteilung, es sei „richtig losgegangen“ nachdem sich das Team verabschiedet hatte.

 

Eine Paranormale Untersuchung stellt immer eine Momentaufnahme dar. Somit kann eine Untersuchung ohne explizite Ergebnisse bzw. mit wenigen Ergebnissen nicht automatisch als ein „Misserfolg“ gewertet werden. Faktisch waren die von Andrea B. wahrgenommenen Phänomene an diesem Abend in den Stunden während der Untersuchung nicht für das Team greifbar. Da Andrea B. beabsichtigt, demnächst auszuziehen, bleibt abzuwarten, ob ihr die Phänomene auch in die neue Wohnung folgen werden.

 

Das Team bedankt sich für die hervorragende Bewirtung und die Möglichkeit, Andrea B.s Wohnung untersuchen zu dürfen.