Schloss Glatt

Bericht Schloss Glatt vom 29. März 2014

 

Bei dem Schloss Glatt handelt es sich um ein Wasserschloss. Es ist eines der wenig erhalten und zudem eines der ältesten Renaissance-Schlösser. Vom 13. Jahrhundert bis 1671 war es unter der Herrschaft derer von Neuneck. 18. Jahrhundert gehörte es den Fürstäbten des Klosters Muri. 1803 ging es in den Besitz des Fürsten von Hohenzollern von Sigmaringen über. Eine baugeschichtliche Besonderheit stellten die beiden Treppenhäuser dar. Das östliche Treppenhaus verfügt über ein Kreuzgratgewölbe als untermauerter Unterbau für steinerne Treppen.

Im November 2001 wurde im Schloss das Kultur- und Museumszentrum eröffnet.

 

 

Nun waren wir gespannt auf dieses Schloss und ob auch hier Paranormale Phänomene festzustellen sind. Zwei Gastermittler würden uns bei dieser Untersuchung begleiten.

Die Kapelle, der Kerker, das Gemäldezimmer wurden von Nightshot Cams überwacht.Beim Era Cue - Test entschieden wir uns diesmal für ein Kreuz und ein altes Buch, das wir im Muri Zimmer aufstellten.

(Bild: Gerold Maier / Muri Zimmer)

Die Spiegelreflexkamera wurde in den Rittersaal positioniert.

 

Bei der Vorabbegehung im Kerker gab es keinerlei Besonderheiten. Dies sollte sich durchs ganze Schloss hinziehen. Nur die normalen EMF Werte bei Stromleitungen waren zu messen. Beim Sit - In im Kerker blieb es vorerst ruhig. Unerwartet schlug Claudi´s Cell Sensor aus, kurz darauf  fing auch von Gastermittlerin Manuela der Cell Sensor an auszuschlagen. Micha konnte einen Temperaturabfall von vorher konstanten 16°C auf nun 11,7°C feststellen.

 

Also gingen wir sofort in die Aktivuntersuchung über. Es war 20:48 Uhr. Die Cell Sensoren schlugen nun sehr heftig aus. Mal gleichzeitig mal unterschiedlich. Auch Steffi´s K2 im Nebenraum schlug kurzfristig auf orange (10mG) aus. Teilweise reagierten die Cell Sensoren auf Fragestellung. Claudi meinte erneut das es kühler wurde. Als weiter nichts auffälliges mehr passierte gingen wir weiter in den Rittersaal.

Hier blieb es ruhig. Weder beim Sit In noch bei der Aktiv gab es Besonderheiten.

 

Als nächstes nahmen wir uns das so genannte Muri Zimmer vor. Erneut schlug der Cell Sensor voll aus. Wir konnten einen Temperaturabfall von 21°C auf 17,9°C messen. Peps und Micha konnten ihn sogar spüren, was sie auch dem Team mitteilten. Dann gingen beide Cell Sensoren über zu einem Dauerausschlag (20mG), welcher zunächst auf die IR Night Cam geschoben wurde, welche den Raum vom Flur aus überwachte. Gauss Master und K2 zeigten jedoch keinerlei Ausschläge an. Micha kribbelte es und die Temperatur fiel noch einmal auf 17,1°C ab.

 

 

Im Anschluss begaben sich Steffi und Franz in die höheren Stockwerke um die Movetests zu überprüfen,die negativ ausfielen.Auf dem Gang schlug der K2 bei Steffi auf 20mG aus. Franz informierte über Funk das restliche Team.

 

Bei der Untersuchung des Gemäldezimmers konnte Steffi einen leichten K2 Ausschlag feststellen mit 2,5 mG. Micha fragt nach einem Namen Gregor kurz darauf wurde ihm leicht schwindelig. Franz fiel ein Bild auf, mit einer auffälligen Katze. Ansonsten waren keinerlei Anomalien zu verzeichnen.

Beim Hohenzollernraum meinte Steffi kurz am Bein berührt worden zu sein. War es die auffällige Katze von dem Gemälde? Auch im Lanzenraum war die Untersuchung recht ruhig. Die Temperatur blieb konstant. Die Geräte ruhig. Ebenso ging es weiter im Festsaal und in einem größeren Raum im oberen Teil des Schlosses. Bei der Aktivuntersuchung im Mönchsraum fragt Steffi nach einer Maria und Peps nach einem Gerold.

 

Bei der abschließenden Aktivuntersuchung in der Kapelle hatten Micha und auch Peps eine Schattensichtung auf der Empore. Um was es sich dort handelte konnten sie nicht genau sagen.

Abschlussclip

Fazit:Wir sind uns nicht ganz sicher ob einige der Cell Sensor Ausschläge nicht doch durch Handy´s im Flugzeugmodus verursacht worden sind. Andere Ausschläge an den Geräten konnten wir uns nicht erklären. Gerade der Part von Steffi und Franz, welche plötzlich mitten im Gang erhöhte EMF Werte hatten, ist uns nicht rational erklärbar. Die Sprachaufzeichnung im “Kerker” ist ebenso nicht Rational erklärbar, da wir uns sicher sind, dass zu diesem Zeitpunkt niemand von uns gesprochen hat. (siehe CLIP)