Schloss Kirchheim

 

Schloss Kirchheim unter Teck 29.10.2011


Schloss Kirchheim unter Teck liegt am Rand der kleinen Stadt am Fuß der Schwäbischen Alb. Dieses Schloss wurde ab 1538 von Herzog Christoph von Württemberg als Teil der wehrhaften Landesfestung Kirchheim erbaut. Die Geschichte des einstigen Renaissance-Jagdschlosses ist geprägt von seiner über zweihundert Jahre andauernden Funktion als Sitz der herzoglichen Witwen. Als 1594 in der Residenzstadt Stuttgart die Pest wütete, verlegte Herzog Friedrich I  den Hof hierher.

 

 

Zeitleiste der Bewohnerinnen, welche sich im Schloss aufgehalten haben:
1628–1632 Herzogin Barbara Sophie
1675–1690 Herzogin Maria Dorothea
1694–1712 Herzogin Magdalena Sibilla
1735–1757 Herzogin Johanna Elisabeth
1795–1811 Herzogin Franziska
1811–1857 Herzogin Henriette

 

                

 

Nach einer umfangreichen Erstbegehung und Aufnahme der erforderlichen Grundmessdaten, der zu untersuchenden Räume, machte sich das Ghosthunter-Explorer-Team gegen 21.00 Uhr an den Aufbau der 2 Versuchseinheiten und der IR-Nightshot-Camüberwachung. Peps, Claudi und Gastermittlerin Nicki starteten den Aufbau des technischen Equipments im Museumsgang, während sich Micha und Andy die oberen Kasematten vornahmen.

Die Versuchseinheiten bestanden aus 2 Uhren ( digital und analog ), Ferrit-Test ( Eisenpulver ), Becher ( Movetest ) und einem Bewegungsmelder. Zusätzlich wurden im Museumsgang 2 Bälle und eine Puppe positioniert, da es Hinweise gab, dass sich wohl ein Kind im Museumsgang aufhalten soll. In den Kasematten unterstütze ein Laserpointer die Überwachung.
Gegen 21.40 Uhr begannen wir mit dem Sit-In in den oberen Kasematten. Er verlief unauffällig.
Im direkten Anschluss um 21.59 Uhr folgte die Aktivbefragung in den Oberen Kasematten. Bei konstanten 6° Celsius, verspürten Claudi und Peps plötzlich einen enormen Kopfdruck, die Cam von Andy löste verzögert aus und die Batterien der Cams waren auf einmal leer. Andy berichtete von Herzrasen und Micha von einem starken Druck auf der Brust. Diese Untersuchungsreihe wurde um 22.09 Uhr in diesen Räumlichkeiten beendet.

Um 22.13 Uhr untersuchten wir die unteren Kasematten. Hier stieg die Temperatur plötzlich um 4 Grad, von 10° Celsius auf 14° Celsius. Micha bemerkte ein Kältegefühl, Claudi fröstelte es und die Batterien von Peps Cam waren plötzlich leer.
Der Gauss – Master schlug kurzzeitig mit einem Messwert von 4µT (Mikrotesla)aus.  Ende der Aktivuntersuchung  um 22.45 Uhr.
Danach begann eine weitere Aktivuntersuchung in den unteren Kasematten im Gang um 22.55Uhr. In diesem Gang verspürte Micha ein ungutes Gefühl (Energieverlust), das sich mit Schwindel, kribbeln und Kurzatmigkeit bemerkbar machte. Während dieser Untersuchung im Gang hatten wir plötzliche Temperaturunterschiede von 6,5 -13 ° Celsius. Ende 23.10 Uhr

 

                

Nun begann die Aktivuntersuchung im Museumsgang um 00.10 Uhr. Auch hier hatten wir zu Beginn ebenfalls einen Temperaturabfall von 17 ° Celsius auf 14,2 ° Celsius . Der Gauss-Master wies hier jedoch keine Ausschläge auf. Auch die aufgebaute Versuchseinheit zeigte keinerlei Veränderungen. Untersuchungsende um 0.30 Uhr.

 

Der Schulgang wurde als nächstes untersucht, hier begannen wir um 0.40 Uhr und konnten bei konstanten 18,5 ° Celsius und keinerlei Auffälligkeiten die Aktiv um 0.48 Uhr beenden.
Als Abschluss-Untersuchung begaben wir uns nochmals um 1.00 Uhr in die oberen Kasematten. Hier wurde das Team gesplittet, welches aus Andy und Claudi, sowie Peps, Micha und Gastermittlerin Nicky bestand. Andy und Claudi hatten eine Schattensichtung ( großer männlicher Schatten ), Batterien und Akku waren plötzlich leer, dann wieder eine erneute Schattensichtung von Claudi. Andy verspürte einen stechenden Schmerz in der Brust. (Zitat Andy: „Ein Gefühl als wenn mir jemand unter die Rippen greift und mich hoch heben möchte“.). Im anderen Team berichtet Peps über Atemnot. Ende dieser Aktiv um 1.10Uhr. Die Messgeräte blieben hierbei unverändert.
Die Versuchseinheiten blieben bis zum Ende der Untersuchungen ohne verwertbare Veränderungen.

 

 

EVP-Clip Kirchheim unter Teck

 

 

Hiermit möchten wir uns recht herzlich bei Frau Weitkamp und Frau Weigand bedanken, die es uns ermöglicht haben, dieses imposante Schloss untersuchen zu dürfen.