Burg Mauterndorf (Austria)

Paranormale Untersuchung auf der Burg Mauterndorf im Lungau ( Austria ) am 24.05.2014

 

Schon 326 nach Christus soll an der Stelle, an der sich die heutige Burg Mauterndorf befindet, ein Kastell gestanden haben, das die einst vorüberführende Römerstraße schützte. Dieses Kastell, das während der Völkerwanderung zerstört wurde, soll auch Amtssitz des römischen Provinzverwalters gewesen sein.

Wie sich aus einer Schenkungsurkunde des Kaisers Heinrich II. aus dem Jahre 1002 ergibt, wurde in der Folge an dieser Stelle eine „Anlage zur Mauteinhebung“ errichtet.Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg 1253, in dem Jahr, in dem der Bergfried der Burg errichtet wurde. Seither sicherte sie den auf einer alten Römerstraße erneuerten wichtigen Übergang über den Radstädter Tauern.  Sie diente dem Domkapitel als Administrationszentrum. im 15. Jahrhundert und wurde  von Erzbischof Leonhard von Keutschach und Dompropst Burkhard von Weißpriach erweitert.1806 ging sie in Staatseigentum über.

Im Jahr 1894 erwarb Hermann von Epenstein, ein Militärarzt aus Berlin, die Burg und rettete sie vor dem Verfall.

Epenstein war jüdischer Abstammung, hatte aber pikanterweise Hermann Göring als Patenkind, weshalb dieser und dessen elterliche Familie oft in Mauterndorf zu Gast waren, Hermanns Bruder Albert Göring wuchs in der Burg quasi auf. Epensteins Witwe übertrug nach dessen Tod, Hermann Göring die Burg. Dieser hatte die Schenkung der Burg jedoch nie ins Grundbuchamt eintragen lassen. Nach dem Krieg war ein Rechtsstreit zwischen den Erben Eppenstein und den Erben von Göring. Die Burg wurden den Erben von Eppenstein zugesprochen.

         

                      Herman von Epenstein                                                  Hermann Göring                             

 

Anhand dieser Recherchen und der Legende des eingemauerten Geistlichen nahmen wir den langen Weg auf uns und untersuchten die alten Gemäuer am 24.05.2014.

 

Nach einer sehr interessanten und sehr ausführlichen Führung durch Frau Heiß ( Burgverwaltung ) begannen wir gegen 21.30 Uhr mit dem Aufbau unseres Equipments. Im Faulturm wurden mehrere Ebenen mit der Splittingcam überwacht. Eine der 4 Infrarot-Nightcams nahm den ersten Movetest, im 2ten Stock ins Visier. Die anderen die weiteren Räumlichkeiten im Faulturm. Eine Überwachungsstation positionierten wir in den Gemächern des Bischofs, sowie im Rittersaal und dem darunter liegenden Kultursaal. Der zweite Movetest kam ebenfalls im Faulturm, diesmal im 5ten Stock zum Einsatz.

Den Eraque-Test positionierten wir im Eingangsbereich der Bischofsgemächer. Nachdem nun alle logistischen Hürden überwunden waren, starteten wir die Untersuchung um 23.13 Uhr in der Türmerstube 5ter Stock des Faulturms.

 

Während des Sit-Ins gegen 23.22 Uhr nimmt Claudi eine Schattenspiel im 6ten Stock war. Die Messgeräte blieben ruhig.

Die Aktivuntersuchung begann um 23.24 gleich mit einem Ausfall der Cams von Claudi, Peps und Andy, deren Batterien erst voll anzeigten, innerhalb weniger Sekunden jedoch fast leer waren. Das Batterienproblem blieb bis zum Ende der Untersuchung bestehen.

  

Als Peps Wärme an ihren Beinen spürt, bemerkt Claudi im selben Moment ein starkes Kribbeln und vernimmt mehrere schattenhafte männlich anmutende Gestalten ( Ritter ? )

Auch Andy nimmt einen Schatten im Vorblitz seiner Kamera war, der sich allerdings später als optische Täuschung herausstellen sollte. Nach einer kurzen Pause verteilten wir uns dann gegen 23.42 Uhr im 5ten und 6ten Stock um eine weitere Aktivuntersuchung zu starten. Andy der im 6ten Stock an der Ballustrade stand äußerte ein plötzliches Unbehagen und wechselte dann die Postion mit Claudi und Micha. Kurz zuvor wurde eine interessante Aufnahme eines leuchtenden Orbs gemacht. Ein kurzer Ausschlag des K2 und ein starkes Kältegefühl bei Claudi gaben uns dann den Anlass die Aktivuntersuchung gegen 23.45 Uhr zu beenden.

 

Der Sit-In im Wohnbereich ( 2ter Stock des Faulturms ) zwischen 23.48 und 23.50 Uhr verlief ohne Besonderheiten. Auch die Aktivuntersuchung, die bis 23.56 Uhr dauerte, verlief ,bis auf ein kurzes Kribbeln bei Claudi auf Micha`s Frage hin ("Warst du schon mit uns im 5. Stock?") , ohne weitere Vorkommnisse. Die Messgeräte zeigten keinerlei Anomalien an.

 

Den nächsten Sit-In begannen wir im Rittersaal gegen 24:00 Uhr. Auch hier wurden keinerlei Geräteausschläge dokumentiert. Es wurde dann ebenfalls ein Foto eines leuchtenden Orbs gemacht, der nach gründlicher Auswertung des Videomaterials auch auf der Infrarot-Nightcam zu sehen war. Nachdem Andy`s Akku der Digitalkamera erneut versagte, wechselten wir nun in die Gemächer des Bischofs.

Während des Sit-Ins zwischen 00.19 und 00.26 Uhr verspürte Peps Rückenschmerzen und einen Druck auf dem Kopf. Micha spürte etwas an seiner Schläfe und Claudi, die im Schlafgemach des Bischofs stand, verspürte wiederholtes starkes Kribbeln am ganzen Körper. Ansonsten blieben auch hier alle technischen Geräte ohne verwertbare Aufzeichnungen.

 

Die Aktivuntersuchung im Kultursaal begann um 00.33 Uhr mit einem Schwindelgefühl von Micha und einer Schattensichtung im oberen Bereich des Saales durch Franz. Nachdem Andy`s 3ter Akku den Geist aufgegeben hatte, bemerkte Claudi eine Gestalt, diesmal jedoch im unteren Bereich des Saales.

Peps äußerte, dass es deutlich kälter wird, dies wurde von Claudi, Micha und Andy bestätigt. Micha vespürte ein Kribbeln und Peps wurde übel. Auch hier ist zu erwähnen, dass die mitgeführten Geräte völlig ruhig blieben. Jedoch wurde nach der Auswertung hier im Saal eine sehr interessante EVP aufgezeichnet die wir in unserem Clip veröffentlicht haben.

Die letzte Aktivuntersuchung im Kellergewölbe der Burg zwischen 00.47 und 00.53 Uhr blieb ebenfalls auf technischer Schiene ohne Ergebnisse, nicht jedoch auf mentaler Ebene. Claudi hatte hier einen sehr komischen Geschmack im Mund und Peps klagte gleich zu Beginn über Druck auf dem Kopf. So beendeten wir dann die komplette Untersuchung der Burg gegen 01.00 Uhr.

 

Fazit:

Die Endauswertung ergab einige für uns interessante Foto`s und eine Sprachaufzeichnung, die wir uns nicht erklären können. Ansonsten gab es aber während unserer Anwesenheit keinerlei weitere paranormale Aktivitäten, die durch unsere technischen Hilfsmittel belegt werden konnten.

 

Abschlussclip:

Auf diesem Wege möchten wir uns für die Gastfreundschaft und das uns entgegengesetzte Vertrauen durch die Burgverwaltung ( Frau Heiß ) recht herzlich bedanken.