Burg Lichtenberg

Paranormale Untersuchung der Burg Lichtenberg am 20.04.2013

 

Die Burg Lichtenberg ist eine Höhenburg in Baden-Württemberg. 1189 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Die nie zerstörte Höhenburg hat eine Kapelle die ca. 1220/1230 erbaut wurde. Diese weist Wandmalereien aus der Entstehungszeit um 1350 auf. Der Torbau ist gotisch.

Die Familie Weiler ließ um 1500 einen großen Umbau vornehmen. So entstand das heutige Erscheinungsbild

1945 also Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Burg durch einen Artilleriebeschuss beschädigt.

 

Als wir ankamen wirkte die Burg schon sehr imposant und erstaunlich gut erhalten. Bei einer kleinen Führung besichtigten wir unter anderem den Rittersaal, einen Soldatenraum, das Jagdzimmer, die Kapelle, mehrere kleinere Räumlichkeiten sowie natürlich auch ein altes Kellergewölbe.

 

Danach begannen wir mit der Vorabbegehung. Micha und Andy machten Videoaufnahmen. Peps und Claudi gingen noch einmal die Räume durch und beratschlagten wo das technische Equipment aufgebaut werden könnte. Im Eingangsbereich des Soldatenraums schlug der K2, den Peps mit sich führte, unverhofft hoch aus (20mG). Wir untersuchten dies genauer, aber es befand sich keine Elektroleitung vor Ort. Auch weiter im Soldatenraum zeigte der K2 wiederum erhöhte Messwerte. Auch hier gab es keine Elektroleitungen, die diese hohen Werte verursachen könnten. Beim hinaufgehen einer Treppe zu einem weiteren Gebäudeteil schlug der K2 erneut aus. Claudi holte darauf hin einen zweiten K2, danach gab es keine weiteren Ausschläge mehr.

 

Nun ging es an den Aufbau. In dem Kellergewölbe wurde die Spiegelreflexkamera und ein Laserpointer positioniert. In den Soldatenraum eine Nightshot-Cam und eine Versuchseinheit. Hier ließ Claudi zusätzlich mittelalterliche Musik als Era Cue Test laufen. In der Kapelle bauten wir ebenfalls eine Nightshot-Cam und eine weitere Versuchseinheit auf. Die anderen vier Nighshot-Cams überwachten Speisesaal, Jagdzimmer und die Flure der ersten und zweiten Etage.

 

 

Als erstes begannen wir mit einem Sit-In im ältesten Raum unterm Glockenturm. Es gabe keinerlei Auffälligkeiten. Bei der anschließenden Aktiv Untersuchung meinten Claudi und Micha ein Flüstern gehört zu haben. Dies bestätigte Peps ebenfalls. Bei der späteren Auswertung fanden wir auf den Diktiergeräten allerdings kein Flüstern. Die Temperatur blieb hier konstant bei 15°C.

 

Es folgte ein Sit-In im Rittersaal um 21.22 Uhr. Claudi bemerkte eine große männliche Gestalt vor sich. Peps konnte Sie auch wahrnehmen wie diese sich durch den Saal bewegte.  Auch sie beschrieb ihn als groß und stattlich. Micha meinte dann gezupft worden zu sein und wenig später sah er im Blitzlicht seiner Digitalkamera einen großen Schatten bei der Türe. Die Fotoanalyse konnte auch dies nicht belegen. Peps fragte in diesem Zusammenhang nach dem Namen Karl-Gustav. Hier laufen noch die Recherchen ob es in der Geschichte der Burg einen Karl-Gustav gab. Nachdem weiter nichts passierte ging es weiter in das Kellergewölbe.

 

Wir machten direkt eine Aktiv-Untersuchung. Micha´s Batterien der Digicam waren recht schnell leer, sonst gab es keinerlei Anomalien.

 

Im Soldatenraum wurde es dann etwas aktiver. Beim Sit-In verspürte Claudi einen Luftzug, dieser könnte aber vom Fenster oder der Türe herrühren. Wobei sie diesen Luftzug nur einmalig verspürte. Kurz darauf bemerkte Peps wie der Laptop schwarz wurde. Sie beschrieb es, als sei jemand davor her gelaufen, oder kurz stehen geblieben.

 

Bei der Aktiv-Untersuchung verspürte auch Peps einmalig diesen ominösen Luftzug  Trotz der konstanten Temperatur fröstelte es Peps. Auffällig war, das die Digitalcameras von Micha, Peps und Andy mehrmals ausgestiegen sind. Lag dies nur an den kälteren Temperaturen? Claudi und Peps schickten nun Andy und Micha aus dem Raum. Sie wollten eine Aktiv alleine starten. Peps sah eine Frau an der Türe stehen, sie ähnelte sehr der Urgrossmutter des Burgbesitzers. Auch Claudi bemerkt wenig später in dieser Richtung ein Kind. Als es darauf hin wieder ruhig wurde beenden sie die Untersuchung dort.

 

Die Untersuchung in der Kapelle verlief ruhig und ohne Auffälligkeiten.

 

Im Jagdzimmer passierte während des Sit-In nix. Aber bei der Aktiv-Untersuchung erneut das Spielchen mit den Akkus der Digitalcameras. Und wieder die Frage: Ob das wirklich an den kalten Temperaturen lag? Claudi bemerkt eine Eisesskälte an ihrem rechten Arm, obwohl der Arm jedoch warm war. Sie beschrieb das Gefühl, als hätte Sie jemand festgehalten. Hier schlug weder der K2 noch der Gauss Master aus. Auch die Temperatur blieb in diesen Räumlichkeiten weiterhin konstant.

 

 

Splitting:

Nun verteilten wir uns in die verschiedenen Räume. Flure, hinteres Zimmer, Jagdzimmer usw. Auch hier das gleiche Problem mit den Batterien wie schon so oft an dem Abend, welches wiederum Peps durch einen Funkspruch mitteilte. Mit einem Mal wurde bei Micha heftigst an die Türe geklopft. Leider konnten wir nicht sagen ob es der Schlossherr war, der dieses Geräusch verursacht haben könnte.

 

Bei der abschließenden Untersuchung im Turm, erschrak Claudi kurz vorm Eingang. Da ein kleiner Schatten vor ihr vorbeihuschte. Ansonsten gab es hier nichts Auffälliges.

 

Abschlussclip zur Untersuchung:

 

 

Fazit. Eigentlich war es eine relativ Ruhige Untersuchung. Aber das Phänomen mit den Batterien war schon interessant. Auch die K2 Ausschläge die Peps zu Anfang hatte waren sehr beeindruckend. Diese Untersuchung war sehr auf das sehen und fühlen ausgelegt. So viele Sichtungen hatten wir selten. Was wir aber leider nicht belegen können. Trotzdem eine sehr angenehme Untersuchung in einer tollen Location. Wir danken dem Baron Freiherr von Weiler, der uns diese einzigartige Location zur Verfügung gestellt hatte.