Burg Hohenfriedingen

Burg Hohenfriedingen am 29.06.2012

 

Die umgangssprachlich Friedinger Schlössle genannte Burg Hohenfriedingen liegt bei Friedingen, einem Stadtteil von Singen ( Hohentwiel) im wunderschönen Hegau.

 

Die erste urkundliche Erwähnung fand 914 durch König Konrad I. statt. Zwischen 1170 und 1180 wurde die Burg dann durch die Herren von Friedingen ausgebaut. Im Schweizerkrieg wurde die Burg im Jahre 1499 zerstört, aber gleich danach wieder aufgebaut. Eine erneute Zerstörung fand im Dreißigjährigen Krieg durch die Truppen der Festung Hohentwiel im Jahr 1647 statt. Weitere 4 Jahre später, 1651 wurde dann erneut mit dem Wiederaufbau der Burg begonnen. Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die komplette Innenausstattung der Burg durch französische Truppen zerstört, da die Burg Hohenfriedingen einer Sondereinheit der Waffen-SS als Unterkunft diente.

 

Vorabbegehung

 

Um 22:09 wurde auf dem Speicher des Speisesaals ( Gastronomie ) die Vorabbegehung gestartet. Hier wurden folgende Daten festgehalten: Temperatur konstant bei 23 Grad, Gaussmaster und der K2 Meter zeigte Keine Auffälligkeiten.

 

 

 

 

Im Hauptgebäude begannen wir, um 22:14 Uhr, mit dem Küchenbereich und dem angrenzenden Schlafraum der Bediensteten. Bei konstanten 18 Grad gab es hier jedoch  keinerlei weitere Vorkommnisse. Im 1.Stock gegen 22:19 hielten wir uns in einem kleineren Raum auf, der nur durch einen größeren Raum ( in dem  historische  Kleider hingen ) zu betreten war. Hier wurde dann nach Claudias Wunsch die erste IR Nightcam positioniert. Auf der kompletten ersten Etage wurde eine Temperatur von 19 Grad gemessen, ansonsten auch hier keinerlei Auffälligkeiten ermittelt.

Claudi klagte in einem angrenzenden Raum der Toilette im ersten OG über Atemnot. Eine weitere Night Cam wurde dann auf der andere Seite des Flures somit positioniert.

 

   

 

20 Grad wurden danach, im Zimmer mit den Engelszeichnungen am Kachelofen, im 2.Stock gemessen. Peps, Micha und Claudia klagten auf dieser Etage vermehrt über Atemnot. Im angrenzenden vorderen Großen Raum verspürte Peps  Kopfschmerzen und Claudia Hitzeempfinden. Die danach gemessene Temperatur in dem Raum mit einem der Kachelöfen blieb ebenso konstant bei 22 Grad. K2 Meter und Gauss Master zeigte auch hier Keine Anomalien.

 

  

 

 

Die Vorabbegehung ging im Dritten Stock bei nun heißen und trockenen 28 Grad weiter. Peps allerdings verspürte etwas, was sie als „Griff ins Genick“ deutete, was sich kurz Zeit später nochmals auf dieser Etage wiederholte.

 

Untersuchungsbeginn auf dem Speicher des Speisesaals

 

Um 0:18 starteten wir die erste Untersuchung mit einem Sit In. Während dieses Sit In´s bemerkte Claudi ein flackern im Eingangsbereich, sowie eine Schattensichtung. Diese Schattensichtung wurde von Peps, die ganz in Ihrer Nähe saß, ebenfalls wahrgenommen. Die danach folgende Aktivuntersuchung im Speicher begann um 0:22 und endete um 0:34 Uhr. Bei Konstanten 25 Grad sah Claudia plötzlich einen langen, schlanken, großen, vermutlich männlichen Schatten. Ihre Digitalkamera löste schlecht aus, und stellte fest, dass ihre gemachten Bilder weitgehendst unscharf waren. Einen leuchtenden Orb, mit einer interessanten Flugbahn konnten wir nun noch mit der Nightshotcam einfangen.(siehe Clip) Ansonsten gab es hier keinerlei Ausschläge der angewendeten technischen Geräte.

 

Um 0:42 Uhr begannen wir nun die nächste Untersuchung, mit einem Sit In,  im 1. OG des Hauptgebäudes. Der kleinere Raum diente vermutlich als Schlafzimmer. Während des Sit In´s wurde ein Temperatur von 20 Grad gemessen und außer der Empfindung von Peps, die jemanden laufen hörte, weiterhin nichts festgestellt. Dies sollte sich jedoch während der Aktiv Untersuchung in diesem Raum grundlegend ändern. Die Aktiv begann um 0:49 und endete um 0:57. Während dieser Untersuchung zeigte der Gaussmaster einen Ausschlag von 5 milliGaus (mG) an. Auch der K2 Meter zeigte Messwerte. Als Micha einen Windhauch verspürte schlug der K2 auf 6 MicroTesla an. Es waren konstant 20 Grad im Raum, doch die Gänsehaut die Andy dann verspürte wurde noch vom vollen Ausschlag des Gaussmasters ein weiteres mal eindrucksvoll unterstrichen. Nun hörte Claudia Schritte aus einem Nebenraum und wieder ging der K2 auf nun 7 MicroTesla hoch. Die danach gemessene Temperatur war auf 24 Grad angestiegen. Man konnte sich diese plötzlich hohen EMF Werte nicht erklären, zumal die der Gauss Master teilweise nur auf Michas Fragen angeschlagen hat. Die Aktiv wurde dann um 0:57 beendet. Eine, danach erfolgte Begehung der unteren Räume, um eine Elektroleitung oder Elektro Magnetische Felder zu lokalisieren, die zu den enormen Ausschlägen des Gaussmasters und des K2 führen könnten, führten allerdings zu keinem Ergebnis.

 

 

 

 

 

Die nächste Aktiv begann um 1:12 in einem weiteren Raum des 1.Stocks. Bei konstanten 19 Grad verspürte Peps nach kurzer Zeit Schluckbeschwerden. Nach Andys Frage, wer noch da sei, stieg Andys Cam aus. (Akku leer)

 

Claudi und Andy hörten ein Flüstern, aus dem Flur und ein weiteres Flüstern im Raum, was auch Gastermittler Helmut vernommen und bestätigt hat. Micha überkam plötzlich ein kribbelndes Gefühl, welcher in der Nähe zum Flur stand und Claudia klagte über Kopf und Halsschmerzen. Zum Ende der Aktiv Untersuchung konnte auch Micha und Peps dieses Flüstern vernehmen, zumal jeder im Raum wusste, dass nur das Team auf der Burg war. Jedoch konnte nicht gedeutet werden, was gesagt wurde.

 

 

   

 

 

Nachdem im 2ten Stock die Temperatur teilweise um 6°C stellenweise gesunken ist, hat man sich für eine Aktiv Untersuchung im gesamten Treppenhaus entschieden. Hierzu positionierten sich alle Teammitglieder vom Erdgeschoss bis in den 3ten Stock. Während dieser Aktiv von 2:23-2:35 Uhr nahmen Andy und Claudia wiederum ein Flüstern war, welche sich zwischen Erdgeschoss und ersten Stock aufhielten. Peps, die im 2ten Stock gesessen ist, im gleichen Zeitraum ein Wimmern.

K2 Meter oder Gaussmaster zeigten hierbei Keine Auffälligkeiten.

 

Die letzte Aktiv nahmen dann Claudia und Peps alleine in Angriff. Sie wollten den Raum nochmals untersuchen, in dem die starken Ausschläge wahrgenommen wurden.

Um 2:43 begann also die letzte Untersuchung. Während Micha, Helmut und Andy eine Untersuchung im 3.Stock starteten, die allerdings ohne erkennbare Vorkommnisse zu Ende gebracht werden konnte, verspürte Claudia gleich zu Beginn Halsprobleme und ein Stechen in der Seite. Peps hatte den K2 und dann den Gaussmaster in der Hand, als dieser dann auf einmal auf 5, dann sogar auf 7 milliGauss (mG) angestiegen ist. Ein lang andauerndes auf und ab zwischen 4 und 6 milliGauss, egal wo man sich im Raum bewegte und bei Konstant 19 Grad .

 

Micha welcher kurz davor mit dem Gaussmaster im Raum war, teilte mit, dass zu diesem Zeitpunkt keine verwertbaren Messungen gemacht werden konnten.

 

Beim überprüfen des Movestets, welcher sich im Nebenraum, wo die Hohen EMF Werte gemessen wurden, befand, wurde abschließend festgestellt , das eine Zeitverschiebung zwischen der Digital und der Analog-Uhr von 4 Minuten angezeigt wurde. Die Analog-Uhr lief plötzlich 4 Minuten schneller als die Digitale Uhr.

 

Clip zur Untersuchung:

 

 

Fazit der Untersuchung:    Eine mehr als Interessante Location mit eindrucksvollen Ergebnissen.

 

Hiermit möchten wir uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die sehr große Gastfreundschaft, ganz herzlichst bedanken und wünschen den Betreibern der Burg Hohenfriedingen, weiterhin alles Gute für die Zukunft.